Ihr Anbieter für das Wächterkontrollsystem stellt den Betrieb ein. Die letzte Software-Version läuft, Ersatzgeräte gibt es bald nicht mehr, und der Support ist schon jetzt schwer erreichbar. Sie brauchen ein neues System, bevor das alte Sie im Stich lässt.
Kurz zusammengefasst: Wenn Anbieter vom Markt verschwinden, stehen viele Unternehmen plötzlich vor Problemen. Wer rechtzeitig auf ein Smartphone-basiertes Online-Wächterkontrollsystem wechselt, sichert seine Daten, vermeidet Ausfälle und erleichtert den Alltag für Einsatzleitung und Mitarbeiter.
Ein Wächterkontrollsystem funktioniert nur so lange, wie der Anbieter dahinter steht. Fällt der Hersteller weg, setzt ein schleichender Verfall ein.
Erst veraltet die Software. Ohne Updates läuft die Auswertungssoftware irgendwann nicht mehr auf aktuellen Windows-Versionen. Was heute noch funktioniert, kann nach dem nächsten Betriebssystem-Update Probleme machen. Neuer Rechner im Büro, neues Betriebssystem, Software startet nicht mehr.
Dann fällt die Hardware aus. Datensammler haben eine begrenzte Lebensdauer. Gehäuse brechen, Kontakte korrodieren, Akkus lassen nach. Wenn es keine Ersatzgeräte mehr zu kaufen gibt, bedeutet jeder defekte Datensammler einen Standort ohne Rundgangsnachweis. Defekte Geräte kommen nicht zum günstigen Zeitpunkt.
Am Ende stehen Nachweislücken. Ohne funktionierendes WKS können Sie Rundgänge nicht mehr lückenlos dokumentieren. Das betrifft Kundenrevisionen, Versicherungsnachweise und im schlimmsten Fall die Haftung bei Vorfällen. Kein Auftraggeber akzeptiert „das Gerät war kaputt" als Erklärung für fehlende Kontrollnachweise.
Der Zeitdruck ist real: Ein Systemwechsel braucht Vorlauf. Wer wartet, bis der erste Datensammler ausfällt, handelt unter Druck statt mit Plan.
Bevor Sie ein neues System auswählen, müssen Sie wissen, was Sie ersetzen. Diese Bestandsaufnahme brauchen Sie als Grundlage für jede Entscheidung.
Erfassen Sie:
Der wichtigste Punkt: Exportieren Sie Ihre historischen Daten jetzt. Nicht morgen, nicht wenn das neue System steht. Die alte Software läuft noch, nutzen Sie das. Sichern Sie alle Berichte als Excel oder CSV und legen Sie sie strukturiert ab. Wenn die Software einmal nicht mehr startet, kommen Sie an diese Daten nicht mehr heran.
Der größte Unterschied zwischen einem klassischen Hardware-Wächterkontrollsystem und einem Smartphone-basierten Online-WKS liegt im Informationsfluss. Beim alten System erfahren Sie erst, was auf der Schicht passiert ist, wenn jemand den Datensammler per USB ausliest. Beim neuen System sehen Sie es in Echtzeit.
| Kriterium | Hardware-WKS (Datensammler) | Smartphone-OWKS |
|---|---|---|
| Gerät | Separater Datensammler | Diensthandy (Android/iOS) |
| Kontrollpunkte | iButton oder RFID 125 kHz | NFC-Tags (wenige Cent pro Stück) |
| Datenübertragung | Manuell per USB-Kabel | Automatisch in Echtzeit |
| Datenzugriff | Windows-PC am Ausleseort | Webportal, jederzeit, überall |
| Berichte | Manueller Export aus Desktop-Software | Automatisierte Berichte |
| Kundenzugang | Keine | Optionales Kundenportal |
| Zusatzfunktionen | Keine | Wachbuch, Zeiterfassung, Dienstplan, Aufgaben, Totmannalarm u.v.m. |
| Offlinefähig | Ja (immer offline) | Ja, mit automatischer Synchronisation |
| Kosten | Einmalige Anschaffung (Geräte + Tags) | Monatliche Lizenz pro Benutzer |
Was Ihre Mitarbeiter beruhigt: Der Kern des Arbeitsablaufs bleibt identisch. Zum Kontrollpunkt gehen, Tag scannen, weiter zum nächsten. Der Scanner ist jetzt das Smartphone statt eines separaten Geräts. NFC statt iButton, gleiche Handbewegung, anderes Medium. Was wegfällt, ist das USB-Ritual danach.
Was sich ändert, ist alles drumherum: Einsatzleitung und Geschäftsführung erhalten Echtzeit-Einblick. Berichte gehen automatisch an Kunden. Ereignisse werden direkt mit Foto und Text dokumentiert statt auf Papier-Wachberichten. Das Smartphone, das Ihre Mitarbeiter ohnehin tragen, ersetzt den Datensammler und wird gleichzeitig zum digitalen Wachbuch.
Ein ehrlicher Punkt zum Thema Kosten: Wo vorher eine Einmalanschaffung stand, steht jetzt eine monatliche Lizenz. Dafür entfallen Hardware-Ersatzkosten, Windows-PC-Abhängigkeit und der manuelle Aufwand für Datenauslese und Berichtserstellung. Rechnen Sie selbst: Wenn die USB-Auslese pro Objekt 15 Minuten am Tag kostet, sind das bei zehn Objekten zweieinhalb Stunden Verwaltungsarbeit, die wegfallen.
Ein Systemwechsel beim Wächterkontrollsystem ist kein Großprojekt, wenn Sie ihn strukturiert angehen. Die meisten Sicherheitsdienstleister schaffen den Umstieg in zwei bis vier Wochen.
1. Daten sichern. Exportieren Sie alle Kontrollberichte, Auswertungen und Kundennachweise aus Ihrer aktuellen Software. Excel- oder CSV-Format reicht. Diese Daten sind Ihr Archiv und Ihre Absicherung.
2. Neues System testen. Richten Sie das neue WKS an einem Pilotobjekt ein. Kleben Sie NFC-Tags an die Kontrollpunkte, installieren Sie die App auf einem Smartphone und lassen Sie einen erfahrenen Mitarbeiter eine Woche lang damit arbeiten. COREDINATE bietet 14 Tage mit vollem Funktionsumfang zum Testen.
3. Kontrollpunkte umrüsten. NFC-Tags kosten wenige Cent und lassen sich mit selbstklebender Rückseite in Sekunden anbringen. Rechnen Sie pro Tag mit 5 bis 10 Minuten inklusive Anlegen im System.
4. Parallelbetrieb. Lassen Sie altes und neues System für zwei bis drei Wochen gleichzeitig laufen. Ihre Mitarbeiter scannen doppelt. Am Anfang etwas mehr Aufwand, aber Sie haben die Sicherheit, dass kein Nachweis verloren geht, und können die neuen Berichte mit den alten vergleichen.
5. Altes System abschalten. Wenn das neue System stabil läuft und alle Beteiligten es kennen, schalten Sie das alte ab. Archivieren Sie die exportierten Daten strukturiert. Datensammler und USB-Kabel können Sie einlagern oder entsorgen.
Die Technik ist selten das Problem beim Wechsel eines Wächterkontrollsystems. Das Problem ist die Kommunikation. Mitarbeiter, die nicht verstehen warum sich etwas ändert, reagieren mit Widerstand, egal wie gut das neue System ist.
Erklären Sie das Warum: „Unser bisheriger Anbieter stellt den Betrieb ein. Wir müssen wechseln, damit unsere Rundgänge weiterhin lückenlos dokumentiert sind." Das ist kein Management-Projekt, sondern eine Notwendigkeit. Diese Ehrlichkeit schafft Verständnis.
Erklären Sie, was sich ändert: „Ihr scannt die Kontrollpunkte mit dem Diensthandy statt mit dem separaten Gerät. Der Rundgang selbst bleibt gleich." Konzentrieren Sie sich auf das, was gleich bleibt, nicht auf die über 20 neuen Funktionen.
Und erklären Sie auch, was das konkret für den Alltag bedeutet: „Man muss kein zweites Gerät mehr mitnehmen, keine Daten mehr am Ende der Schicht per USB auslesen und kann die Foto-Dokumentation direkt am Handy erledigen.“
„Wir haben COREDINATE deutschlandweit bei unseren Kunden im Einsatz. Wir schätzen die problemlose Installation und die Zuverlässigkeit des Systems. Eine einfache Handhabung, die jeder Sicherheitsmitarbeiter schnell versteht."
Patrick Janes, WUI GmbH & Co.KG
Planen Sie pro Mitarbeiter 10 bis 30 Minuten für eine Einweisung. Das reicht in der Regel: App öffnen, Kontrollpunkt scannen, Ereignis melden. Wer mit einem Smartphone umgehen kann, kommt mit einem Smartphone-basierten WKS zurecht.
Nein. Die Datenmodelle unterschiedlicher Wächterkontrollsysteme sind nicht kompatibel. Exportieren Sie Ihre Berichte vor dem Wechsel als Excel oder CSV. Das ist Ihr Archiv. Im neuen System starten Sie mit sauberen Daten und ohne Altlasten.
Ja. iButtons und RFID-Tags alter Systeme arbeiten mit anderen Frequenzen als NFC. Die gute Nachricht: NFC-Tags kosten wenige Cent pro Stück, sind selbstklebend und in Sekunden angebracht. Eine Person schafft ein durchschnittliches Objekt an einem Vormittag. Für Außenbereiche gibt es zusätzlich GPS-Kontrollpunkte, die im Lizenzpreis enthalten sind.
Rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen, einschließlich Testphase und Parallelbetrieb. Die reine Einrichtung (Objekte anlegen, Tags kleben, App installieren) dauert je nach Anzahl der Standorte wenige Tage.
Die Einrichtung ist bei den meisten Anbietern im Lizenzpreis enthalten. Laufende Kosten fallen pro Benutzer und Monat an. Bei COREDINATE liegen sie bei 32 Euro monatlich im Langzeitvorteil-Paket (24 Monate) oder 52 Euro im Flex-Paket (monatlich kündbar). Dazu kommen NFC-Tags (wenige Cent pro Stück) und gegebenenfalls Smartphones, falls Sie nicht vorhandene Diensthandys nutzen.
Ja. Professionelle Smartphone-WKS wie COREDINATE arbeiten offlinefähig: Kontrollpunktscans, Wachbucheinträge und Ereignisse werden lokal gespeichert und bei nächster Verbindung automatisch synchronisiert. Auf dem Rundgang selbst brauchen Ihre Mitarbeiter kein Netz.
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