Wer gerade die öffentlichen Vergabeportale beobachtet, sieht ein Muster. Die Zahl der Ausschreibungen für Veranstaltungssicherheit ist deutlich gestiegen. Oktoberfest, Hessentag, Kölnmesse, Karl-May-Festspiele, Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Bochum, Karneval in Mannheim. Und das sind nur die Aufträge, die allein in den letzten Wochen veröffentlicht wurden. Parallel dazu hat die BOE International 2026 in Dortmund erstmals eine eigene Safety & Security Stage ins Programm aufgenommen, kuratiert vom Bundesverband für Veranstaltungssicherheit. Sicherheit ist in der Eventbranche kein Randthema mehr.
Kurz zusammengefasst: Die Eventsaison 2026 bringt eine ungewöhnliche Kombination: steigende Ausschreibungszahlen, eine überfällige Reform der Musterversammlungsstättenverordnung und ein struktureller Personalmangel. Wer jetzt in strukturierte Einsatzplanung und digitale Dokumentation investiert, hat bei der Vergabewelle einen klaren Vorteil. COREDINATE OWKS deckt die drei Phasen Vorbereitung, Durchführung und Nachweisführung in einer Plattform ab.
Die aktuelle Vergabewelle deckt praktisch jedes Segment ab, von der Kölnmesse bis zum politischen Protokoll, vom Stadttheater bis zum Kirchentag. Die folgende Auswahl umfasst die Aufträge, die allein in den letzten Wochen veröffentlicht wurden:
Drei Entwicklungen laufen 2026 zusammen. Eine neue Regulierung. Ein struktureller Personalmangel. Und eine Professionalisierungserwartung auf Auftraggeberseite, die das Improvisieren teuer macht.
Die Musterversammlungsstättenverordnung wird 2026 neu gefasst, Hamburg ist bereits vorangegangen. Der ARGEBAU-Entwurf lag im Februar 2025 vor, die Stakeholder-Rückmeldungen sind eingearbeitet, und die Länder übernehmen die Neufassung schrittweise. Hamburg hat die aktualisierte Versammlungsstättenverordnung zum 1. Januar 2026 in Kraft gesetzt. Die übrigen Bundesländer ziehen im Laufe des Jahres nach.
Für Sicherheitsunternehmen sind zwei Punkte operativ relevant: die verschärften Vorgaben zur Besucherlenkung und die erhöhten Anforderungen an das Ordnungsdienst-Personal.
Der neue Entwurf konkretisiert, wie Personendichten in großen Versammlungsstätten gesteuert und dokumentiert werden müssen. Zwei Personen pro Quadratmeter im Stehbereich bleiben die Arbeitsgrundlage, Abweichungen erfordern ein ausformuliertes Sicherheitskonzept. Das heißt: Die Besucherlenkung und der Nachweis ihrer Einhaltung gehören nicht mehr zur Kür, sondern zur Pflicht. Schriftlich.
Parallel verschärft die Reform die Anforderungen an Qualifikation, Einweisung und Einsatzfähigkeit der eingesetzten Kräfte. Wer Subunternehmer einsetzt oder saisonale Aushilfen mobilisiert, muss die Einweisung revisionssicher dokumentieren. Nicht mündlich. Das trifft genau jene Organisationsform, die bei Großevents üblich ist: kurzfristig skalierende Teams mit wechselnden Einsatzleitern.
Auf der BOE-Bühne in Dortmund hielten Rechtsanwalt Martin Glöckner und Thilo Könicke einen Vortrag mit dem Titel „Gefahrenabwehr beginnt vor der Vertragsunterzeichnung". Die Botschaft: Wer einen Vertrag unterschreibt, ohne das Sicherheitskonzept und die Nachweisprozesse des Auftraggebers zu kennen, übernimmt ein Haftungsrisiko, das später weder vor Gericht noch vor Versicherern zu verteidigen ist. Für den Alltag heißt das: Die Prüfung der eigenen Dokumentationsfähigkeit gehört in die Angebotsphase, nicht an den Veranstaltungstag.
Die operative Konsequenz der Reform trifft auf einen Arbeitsmarkt, der ohnehin unter Druck steht. Der BDSW weist für Anfang 2026 mehrere tausend unbesetzte Stellen im deutschen Sicherheitsgewerbe aus. Die europäische Sozialpartnererhebung von CoESS und UNI Europa zeigt, dass rund die Hälfte der Sicherheitsunternehmen die Marktnachfrage aufgrund des Personalmangels nicht vollständig bedienen kann. Das ist die Ausgangslage, bevor die Sommer-Eventsaison ihre Spitzenbedarfe obendraufsetzt.
Ein Hessentag verlangt hunderte gleichzeitig verfügbare Kräfte, konzentriert auf wenige Tage. Wer parallel reguläre Objekte betreut, bekommt das mit Tabellenkalkulationen nicht mehr sauber geplant, und im Streitfall ist eine Excel-Datei kein Nachweis. An dieser Stelle greift COREDINATE OWKS.
Der Dienstplan plant Schichten unter Berücksichtigung von Urlaub, Krankheit und hinterlegten Qualifikationen. Das ist der Punkt, an dem bei Großveranstaltungen mit hunderten Einsatzkräften Tabellenkalkulationen aussteigen. Abgeschlossene Schichten gehen automatisch in die Zeiterfassung über, handschriftliche Stundenzettel fallen damit weg. Damit entsteht bereits in der Angebotsphase eine belastbare Grundlage für die Kalkulation, nicht erst am Veranstaltungstag.
Parallel wird das Gelände digital aufgesetzt. NFC-Tags an festen Kontrollpunkten, bei weitläufigen Open-Air-Flächen stattdessen GPS-Rundgänge mit Geofencing, die virtuelle Geländegrenzen definieren. Das ist auch die Lösung für Bereiche, in denen klassische Kontrollpunkte nicht praktikabel sind, zum Beispiel auf dem Außengelände der Karl-May-Festspiele oder auf dem Mannheimer Karneval-Zug. Die Aufgabenverwaltung hängt an diesen Kontrollpunkten: Beim Scan sieht der Mitarbeiter genau, was zu erledigen ist, etwa „Notausgang auf Blockierung prüfen" oder „Besucherstrom im Eingangsbereich zählen". Ohne Rückmeldung lässt sich die Aufgabe nicht schließen.
Dazu kommen die „weichen" Vorbereitungsarbeiten, die bei Großevents regelmäßig untergehen. Einsatzbriefings, Lagepläne, Notfallprotokolle und die Dokumentation der Einweisung kommen in den Dateimanager, rollenbasiert freigegeben: Crew-Führer sehen mehr als Einzelposten, Auftraggeber nur das, was vertraglich vereinbart ist. Über Mitteilungen gehen Teambriefings zeitgesteuert an die zuständigen Mitarbeiter, mit Bestätigung der Kenntnisnahme. Das ist der Nachweis, den die MVStättVO-Reform bei Einweisung und Qualifikation verlangt.
Wenn das Event läuft, ändert sich der Takt. Alle Beteiligten brauchen denselben Lagebildstand, und zwar jetzt, nicht nach Feierabend. COREDINATE OWKS liefert diesen Stand im Portal und in der App gleichzeitig.
Das zentrale Dashboard fasst die wichtigsten Kennzahlen auf einer individuell konfigurierbaren Widget-Oberfläche zusammen. Jeder Einsatzleiter kann sich die Ansicht so zusammenstellen, wie sie zum jeweiligen Einsatz passt. Die Rundgangüberwachung meldet live, welche Kontrollpunkte abgearbeitet sind und welche noch ausstehen. Bleiben Scans aus, ist eine sofortige Intervention möglich, bevor die erste Funkmeldung kommt. Über GPS-Ortung lässt sich bei Zwischenfällen der nächste verfügbare Mitarbeiter zum Einsatzort schicken.
Für Vorfälle nutzt die Crew die Ereigniserfassung. Foto als Beweis, Sprachdiktat mit automatischer Transkription in korrektes Deutsch, direkt aus der App. Taschendiebstahl im Bierzelt, medizinischer Notfall am Eingang, Stromausfall in Halle 3, alles landet in Sekunden im Portal. Parallel läuft das digitale Wachbuch im Hintergrund: Kontrollpunktscans mit Zeitstempel, Schichtbeginn und -ende, alle erfassten Ereignisse automatisch in chronologischer Reihenfolge. Keine Nacherfassung. Keine Zettel.
Den Besucherstrom erfasst der Besucherzähler in Echtzeit: Ein- und Austritte, aktuelle Belegung. Das ist die Datenbasis, um die von der MVStättVO-Reform geforderte Besucherlenkung überhaupt belegen zu können. Manuelle Zählkarten, die unter Lastspitzen fehlerhaft werden, fallen damit weg.
Kritisch wird es bei Einzelposten auf weitläufigem Gelände. Für diese Szenarien gibt es die Arbeitsplatzabsicherung mit Totmannalarm. Die App fordert den Mitarbeiter in regelmäßigen Intervallen zur Bestätigung auf. Bleibt sie aus, geht zuerst ein Voralarm, dann der Totmannalarm. Die App stellt dann automatisch eine Sprachverbindung zur hinterlegten Nummer her, zeigt den Alarm auf der Karte im Portal und liefert die letzte bekannte Position. In Kombination mit einem aktuellen Crosscall-Smartphone erfüllt das die DIN V VDE V0825-11, und bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten können im VBG-Prämienverfahren bezuschusst werden.
„Ich habe eine sichere Dokumentation und durch den Einsatz von GPS weiß ich, wo sich der Kollege befindet."
Volker Frisse, Protection One GmbH
Eine weitere Eigenschaft, die bei Events regelmäßig unterschätzt wird: Die App funktioniert offline. In Festzelten, Tiefgaragen und auf den hinteren Bereichen großer Freiluftflächen fällt die Verbindung gern einmal aus. COREDINATE OWKS speichert in solchen Fällen lokal und synchronisiert sobald wieder Empfang da ist. Der Einsatzleiter sieht im Portal keine Lücke, sondern einen geschlossenen Verlauf.
Ein professionelles Event endet nicht am letzten Abend, sondern bei der Abnahme durch den Auftraggeber. Der Montag danach ist die eigentliche Stunde der Wahrheit. Hier entscheidet sich, ob aus einem Auftrag Folgegeschäft wird oder eine Reklamation.
Die Auswertungen von COREDINATE OWKS erzeugen PDF-Berichte per Knopfdruck, mit allen Kontrollpunktscans und Ereignissen. Die manuelle Zusammenstellung im Innendienst entfällt. Die Daten sind nach dem Upload nicht mehr veränderbar, was den Bericht zu einem belastbaren Nachweis macht, auch vor Versicherung oder Gericht.
Mindestens genauso wirksam ist der optionale Kundenzugriff. Der Auftraggeber bekommt einen Portalzugang, bei dem das Rechtesystem pro Kunde regelt, welche Daten sichtbar sind. Stadt Bad Vilbel sieht beim Hessentag genau die Scans und Ereignisse des eigenen Sicherheitskonzepts. Der Kulturbetrieb sieht nur seine Abendveranstaltungen. Das erspart Anrufe, Statusmails und nachträgliche Berichtsbündel. Und es schafft die Transparenz, die in Ausschreibungen inzwischen explizit gefordert wird.
Für Vorfälle, die über das Event hinaus nachbereitet werden müssen (Schadensmeldung, Versicherungsfall, Beschwerde), gibt es das Ticketsystem: Ein Ereignis aus dem Wachbuch wird zum Vorgang, Unteraufgaben gehen an die richtigen Stellen, alles bleibt dokumentiert und nachvollziehbar.
Dass diese Architektur auch im Großmaßstab trägt, ist belegt. Im Facility-Management-Projekt EKFB National Rail läuft COREDINATE OWKS auf 150 Standorten mit rund 10.000 Rundgängen pro Monat. Das ist die technische Last einer ganzen Eventsaison im Dauerbetrieb.
Zurück zur Vergabewelle: Auffällig an der aktuellen Liste ist der Anteil der Kultureinrichtungen. Theater, Museen und Landesvertretungen schreiben zunehmend aus, und ihre Anforderungen unterscheiden sich vom reinen Objektschutz. Diese Objekte verbinden dauerhaften Publikumsverkehr mit regelmäßigen Veranstaltungseinsätzen. Es braucht flexible Schichtmodelle, die Regelbetrieb und Eventeinsätze gleichzeitig abdecken, und ein System, das beide Modi sauber trennt und gemeinsam auswertet.
Für kleinere und mittlere Sicherheitsdienstleister ist das ein Einstieg in einen Markt, der bisher oft den großen Anbietern überlassen wurde. COREDINATE OWKS skaliert nach unten genauso wie nach oben. Ein einziges Portal reicht, um eine Stadthalle, zwei Theater und die gelegentlichen Messeeinsätze in denselben Prozessen abzubilden.
Die Saison 2026 bringt drei Entwicklungen in einem Jahr zusammen. Eine Regulierung, die Nachweisführung verlangt. Einen Personalmangel, der Planung zur Engstelle macht. Und eine Vergabewelle, die professionalisierte Prozesse voraussetzt. Sicherheitsunternehmen, die diese Kombination ohne strukturierte Einsatzplanung und ohne digitale Sicherheitsdienst-Software durchstehen wollen, werden operativ an Grenzen stoßen, und bei der Angebotsphase schon vorher.
COREDINATE OWKS ist darauf ausgelegt, die drei Phasen Vor, Während und Nach dem Event in einer Plattform zu halten. Die Plattform ist in Großprojekten wie EKFB und bei Enterprise-Kunden wie BioNTech und Klüh Security im Einsatz. Wer sich aufstellt, hat eine doppelte Chance. Mehr Aufträge zu gewinnen, und sie mit weniger Reibung abzuwickeln.
Die Musterversammlungsstättenverordnung wird 2026 neu gefasst. Hamburg hat die aktualisierte Versammlungsstättenverordnung zum 1. Januar 2026 in Kraft gesetzt, die übrigen Bundesländer ziehen im Laufe des Jahres nach. Operativ relevant sind zwei Punkte: verschärfte Vorgaben zur Besucherlenkung mit schriftlichem Sicherheitskonzept und erhöhte Anforderungen an Qualifikation, Einweisung und Einsatzfähigkeit des Ordnungsdienst-Personals. Einweisungen von Subunternehmern und Aushilfskräften müssen revisionssicher dokumentiert werden.
COREDINATE OWKS deckt die drei Phasen einer Veranstaltung in einer Plattform ab. Vor dem Event: Dienstplan mit Berücksichtigung von Urlaub, Krankheit und Qualifikationen, NFC-Kontrollpunkte und GPS-Geofencing einrichten, Einsatzbriefings im Dateimanager verteilen, Teambriefings über Mitteilungen mit Bestätigung der Kenntnisnahme ausrollen. Während des Events: Dashboard mit Live-Fortschritt, Ereigniserfassung mit Foto und Sprachdiktat, Besucherzähler mit aktueller Belegung, Totmannalarm für Einzelposten. Nach dem Event: Auswertungen als PDF auf Knopfdruck und optionaler Kundenzugriff für Auftraggeber in Echtzeit. Die App funktioniert offline und synchronisiert automatisch bei Wiederverbindung, auch bei schlechtem Empfang auf Freiluftgeländen.
Revisionssicher bedeutet: Alle Aktivitäten werden automatisch chronologisch protokolliert, die Daten sind nach dem Upload nicht mehr veränderbar, und der Abruf ist jederzeit ohne manuelle Nacherfassung möglich. In COREDINATE OWKS werden Kontrollgänge über NFC-Scans und GPS-Geofencing erfasst, Vorfälle direkt am Smartphone mit Foto und Sprachdiktat dokumentiert, und Berichte per Klick als PDF erzeugt. Papierdokumentation erfüllt die mit der MVStättVO-Reform verschärften Anforderungen nicht mehr zuverlässig.
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